Die kleine Case-Study mit Erfahrungswerten zur iPhone App für die
Pariser U-Bahn birgt hochgradig spannende Zahlen in sich:
1. Produkt
Bei einem App-Preis von € 1,59 hatten vorher 80% der Käufer die
kostenlose Version getestet
Bei einem App-Preis von € 0,79 hatten vorher 50% der Köufer die
kostenlose Version getestet
=> Insbesondere bei Apps mit höheren Preisen ist eine gute, kostenlose
Version wichtig!
Die vier Hauptgründe für eine differenziertere Produktpalette:
a) Upselling Möglichkeiten
b) Markensichtbarkeit / -wahrnehmung
c) Bessere Segmentierung
d) Klarere Produkt-Definition
2. Promotion
Cross-App marketing, also die Promotion der eigenen App in einer
anderen App auf dem iPhone war um den Faktor 8 erfolgreicher als
Online-Anzeigen. Online-Anzeigen erzielten Click-through rates von
0,07%, Cross-Application-Anzeigen erzielten dagegen 0,59%.
3. Preis
Eine Reduzierung des Preises um 50% erhöhte die Verkaufsmenge um den
Faktor drei.
4. Platzierung
Der Apple App-Store für das iPhone und den iPod Touch (sowie das neue
iPad) basiert das Ranking der Apps anscheinend nur auf den Verkäufen
der letzten vier Tage:
Ranking = Verkäufe-Heute x8 + Verkäufe-Gestern x5 +
Verkäufe-Vorgestern x5 + Verkäufe-Vor-Vorgestern x2
Diese Ranking-Logik ist der Studie entnommen und wird sicherlich in
gewissen Abständen von Apple angepasst oder "verbessert". Anscheinend
sind die Verkäufe des jetzigen Tages maßgeblich. Folglich lohnt es
sich eher, an einem kürzeren Stück aber eben an mehreren Tagen in
Folge Promotion zu betreiben und Anzeigen zu schalten als in größeren
Abständen, da der Kreislauf Hohes Ranking <=> Hohe Verkaufszahlen
nicht greift.
Hier ist die Case-Study von
faberNovel zum Durchblättern:
Spannende weitere Zahlen:
1. Wochenend-Verkäufe liegen mindestens 20% über den Wochentagswerten
2. Werbung innerhalb der App kann über 50% der Gesamteinnahmen
ausmachen im Vergleich zu den Einnahmen aus dem Verkauf
Gefunden auf Appsfire.com
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