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Vergleichstabelle eBook eReader: Kindle, iPad, Nook, Sony Daily Edition, Que proReader

Eine grandiose Vergleichstabelle für die großen eBook eReader (Kindle,
iPad, Nook, Sony Daily Edition, Que proReader) findet sich bei paidContent
(dort auf den Screenshot klicken).

Chinas Internet & Mobile Branche im Überblick

Wieso China?

Internet Nutzer USA (2008): 231 Mio.
Internet Nutzer China (06 2009): 338 Mio.
Mobile Nutzer USA (2008): 270 Mio.
Mobile Nutzer China (06 2009): 695 Mio.

Neben Indien ist China einer der spannendsten und am härtesten
umkämpften Mobile-Märkte der Welt. Noch spannender werden die Zahlen,
wenn man die Penetrationsraten anschaut:

Internet Penetration USA (2008): 73%
Internet Penetration China (06 2009): 25,5% - 31% (je nach Statistik)
Mobile Penetration USA (2008): 90%
Mobile Penetration China (06 2009): 50%

Der chinesische Markt ist folglich wesentlich weniger ausgeschöpft.
Auch die Umsätze, Margen und zahlreiche weitere Faktoren sind
hochgradig spannend, wie diese Präsentation schön aufführt:

China's Mobile Internet Market Overview 201001

Mobile Trends 2020: Spannende Aussichten

Mobile Trends 2020
View more presentations from rudydw.

Eine spannende Präsentation, für die zahlreiche Vordenker der
Mobile-Industry befragt wurde. Das Durchklicken alleine inspiriert.

Via Rudy de Waele von http://www.m-trends.org/

4 Erfolgsfaktoren von iPhone App Marketing & Monetarisierung (Ratp case study)

Die kleine Case-Study mit Erfahrungswerten zur iPhone App für die
Pariser U-Bahn birgt hochgradig spannende Zahlen in sich:


1. Produkt

Bei einem App-Preis von € 1,59 hatten vorher 80% der Käufer die
kostenlose Version getestet
Bei einem App-Preis von € 0,79 hatten vorher 50% der Köufer die
kostenlose Version getestet
=> Insbesondere bei Apps mit höheren Preisen ist eine gute, kostenlose
Version wichtig!

Die vier Hauptgründe für eine differenziertere Produktpalette:

a) Upselling Möglichkeiten
b) Markensichtbarkeit / -wahrnehmung
c) Bessere Segmentierung
d) Klarere Produkt-Definition

2. Promotion

Cross-App marketing, also die Promotion der eigenen App in einer
anderen App auf dem iPhone war um den Faktor 8 erfolgreicher als
Online-Anzeigen. Online-Anzeigen erzielten Click-through rates von
0,07%, Cross-Application-Anzeigen erzielten dagegen 0,59%.

3. Preis

Eine Reduzierung des Preises um 50% erhöhte die Verkaufsmenge um den
Faktor drei.

4. Platzierung

Der Apple App-Store für das iPhone und den iPod Touch (sowie das neue
iPad) basiert das Ranking der Apps anscheinend nur auf den Verkäufen
der letzten vier Tage:

Ranking = Verkäufe-Heute x8 + Verkäufe-Gestern x5 +
Verkäufe-Vorgestern x5 + Verkäufe-Vor-Vorgestern x2

Diese Ranking-Logik ist der Studie entnommen und wird sicherlich in
gewissen Abständen von Apple angepasst oder "verbessert". Anscheinend
sind die Verkäufe des jetzigen Tages maßgeblich. Folglich lohnt es
sich eher, an einem kürzeren Stück aber eben an mehreren Tagen in
Folge Promotion zu betreiben und Anzeigen zu schalten als in größeren
Abständen, da der Kreislauf Hohes Ranking <=> Hohe Verkaufszahlen
nicht greift.


Hier ist die Case-Study von faberNovel zum Durchblättern:

How to market your app
View more documents from Ouriel Ohayon.


Spannende weitere Zahlen:

1. Wochenend-Verkäufe liegen mindestens 20% über den Wochentagswerten

2. Werbung innerhalb der App kann über 50% der Gesamteinnahmen
ausmachen im Vergleich zu den Einnahmen aus dem Verkauf

 

Gefunden auf Appsfire.com

$1,5 Mio. Spenden für Haiti durch virtuelle Güter auf Farmville

Täglich spielen 25 Mio. Facebook-NutzerInnen das virtuelle Bauernhof-Management Spiel Farmville, das unter vermutlich mindestens ebenso vielen Facebook-Nutzern als störend empfunden wird, da die Spieler oft zu "Masseneinladungen" von völlig desinteressierten Freunden motiviert werden. Das Unternehmen hinter Farmville ist Zynga, das zahlreiche Spiele u.a. auf Facebook anbietet und über virtuelle Güter monetarisiert. Um den Opfern der Katastrophe in Haiti zu helfen, verkaufte Zynga vier virtuelle Güter in einer limited Edition in vier seiner Spiele und konnte dadurch in nur 5 Tagen $ 1,5 Mio. spenden.

Virtuelle Güter spitzen sich also zu, und das bald anstehende Facebook Payment-System wird es den Spielern noch einfacher machen, Geld auf Facebook auszugeben.

250% mehr Nachfrage nach Google Android auf Smartphones

2010 wird für Android ein spannendes Jahr werden. Das recht junge Smartphone Betriebssystem von Google wird von vielen gelobt und erhält regelmäßig große Wachstumsvorhersagen, aber jetzt gibt es auch mehrere handfeste Zahlen, die für Android sprechen:

Nach einer Studie von ChangeWave Research ist die Präferenz für Google Android von 6% im Sept. 2009 auf 21% im Dez. 2009 angestiegen.

Im gleichen Zeitraum haben sich in der Gunst der zukünftigen Käufer folgende Smartphone Betriebssystem entwickelt:

Apple iPhone: 32% => 28%
Blackberry RIM: 17% => 18%
Windows Mobile: 9% => 6%
Palm / Web OS: 6% => 3%
Google Android: 6% => 21%
Symbian: ? (Leider keine Angaben, nicht zu unterschätzen!)


Hieraus lassen sich mehrere interessante Thesen entwickeln:

1. iPhone: Einige User werden anspruchsvoller und verlangen ein weniger beschränktes, weniger auf Monetarisierung ausgerichtetes und offeneres System.

Probleme mit iPhones:
- Beschränkungen des iPhones bezüglich Peripherie
- Dateien >10MB nur über WiFi/Wlan versendbar
- Keine Kontakte / Files via Bluetooth versendbar
- Regelmäßige App-Store Probleme mit Freischaltungen von Apps
- Bei einigen: Hardw are-Probleme
- Kein echtes Multi-Tasking

Natürlich wird die Nachfrage nach dem iPhone jegliche negativen Kauf-Effekte überbieten und die User werden weiterhin am Stockholm-Syndrom leidend die Mängel des iPhones schönreden. (Anmerkung des Autors: Ich bin kein iPhone-Fan)

2. Palm OS / Web OS: Vermutlich (und leider) in Problemen

Bei gleicher Ausgangsbasis (6%) in der Studie ist die Nachfrage nach Palm OS um die Hälfte eingebrochen (3%), dagegen hat Android mit der gleichen Ausgangslage sich auf 21% gesteigert und ist somit sogar in die gleiche Galaxy wie das iPhone vorgedrungen.


3. Blackberry: Stillstand ist Rückschritt

Blackberry müsste etwas mehr innovieren, um aus seiner Stabilität auch Wachstum zu generieren.


4. Windows Mobile: Mini Win7 ist die letzte Rettung

Die große Beliebtheit und Euphorie über das (selbst für mich als OSX / Mac User) richtig gute Windows 7 könnte Microsoft auf mobile Geräte übertragen, wenn Redmond ebenso gründliche und gute Arbeit an einer Mobile-Version leistet. Noch sehe ich davon aber wenig.

Fazit:

Surfen Sie unbedingt durch die Charts der Studie: http://www.changewaveresearch.com/articles/2010/01/smart_phone_20100104.html

Android ist auf dem Vormarsch, der Android Market (das Google Gegenstück zum App-Store des iPhone) ist auch noch nicht so "ausgelutscht". Vielleicht macht es Sinn, neben der iPhone App auch die Android App in Erwägung zu ziehen?

(Dies schreibe ich nicht, damit es mehr Apps für mein Android Phone "HTC Hero" gibt.)


Bild-Quelle: Silicon Valley Insider

Übrigens startet Google seine eigene Version eines Android Smartphones: The Droid You’re Looking For: Live From The Nexus One Event

Hier sind noch einige gute Beobachtungen von Tim O'Reilly zu Android und zum Google Nexus One.

Inspiration: Pepsi Refresh Project Social Media Kampagne

Pepsi zeigt sich sympathisch und spielt mit der Erfrischung: Pepsi Refresh Project

Bis zu 1,3 Mio. USD vergibt Pepsi monatlich zur Förderung von guten Ideen aus
den Bereichen: Gesundheit, Kunst & Kultur, Essen & Unterkunft
(Soziales), Umwelt, Nachbarschaften, Bildung

Am 13.01.2010 geht es los, hier ist das Promo-Video:

Erfolgsstatistik für APIs: 50.000 Apps für Twitter

Twitter’s Director of Platform Ryan
Sarver hat auf der LeWeb eine sehr spannende Zahl preisgegeben: 50.000
Applikationen wurden bereits auf der Basis der Twitter API realisiert.
Twitter hatte bereits sehr früh seine Programmierschnittstelle (API)
freigegeben und weitreichend die (wenn auch wenigen) Funktionen von
Twitter für Programmierer ansprechbar gemacht. Daraus entwickelte sich
ein kleine Ökonomie an Diensten rund um Twitter.

Einer der beliebtesten Clients für Twitter (Twhirl) wurde sogar im April 2008
von Seesmic aufgekauft (TechCrunch-Artikel),
Twitter hatte die beliebteste Suche für Twitter selbst aufgekauft
(Summize, nun unter http://Search.Twitter.com) und Paratweet, eine Lösung für Twitter auf
Konferenzen, berechnet bis zu 140 USD pro Monat für seine
Erweiterungen zur Twitter Grundfunktionalität.

Wohlgemerkt ist diese Entwicklung erfolgreich gewesen, obwohl sich
zahlreiche Entwickler teilweise heftig beschwert haben, dass die API
unzuverlässig ist und oft ohne Vorankündigung verändert wurde. Der
immense Buzz rund um Twitter hat sicherlich diesen schweren Nachteilen
entgegen gewirkt. Spannend wird in Deutschland die Entwicklung der API
von StudiVZ, die eine ähnliche Größe erreicht haben, allerdings mit
dem Bonus, dass StudiVZ in Deutschland eine beherrschende Penetration
erreicht hat.

Wikipedia verliert 20.000 Autoren in einem Jahr

Eine hochspannende Grafik, nicht nur für die Welt der Social Media.
Gefunden bei Stefan Wenzel, ursprüngliche Quelle: BusinessInsider

Ebay: $400 Mio. Umsatz über kostenlose iPhone-App

Ebay CEO John Donahoe berichtet von 4,6 Mio. Installationen der
kostenlosen iPhone App von Ebay. Über diese beeindruckende Anzahl an
Installationen wurden bereits $400 Mio. Dollar umgesetzt. Allerdings
haben laut einem Bericht der Financial Times einige Boot- und Bentley-Käufe diese Zahl in
die Höhe getrieben. Im Vergleich zum Jahresumsatz in 2008 von $ 59.7
Mrd. beläuft sich der iPhone-Umsatz auf 0,7% des Gesamtumsatzes.

Mit einem Smartphone-Marktanteil von ca. 15% ist das iPhone zwar nicht
einer der beliebtesten Smartphones, aber die Kundschaft scheint wieder
einmal überdurchschnittlich zahlungskräftig oder -willig zu sein.